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Homepage erstellen lassen: was kostet das?

Eine Homepage erstellen zu lassen kostet je nach Weg zwischen null Euro für den Bau, wenn der Anbieter am Hosting verdient, und einem einmaligen Projektbudget bei Freelancern und Agenturen, das mit Umfang und Texten stark steigt. Dazu kommen bei jedem Weg laufende Kosten für Hosting, Domain und Pflege.

Von Maurice, Team freeehouse · Stand 23.10.2026

Welche Wege gibt es, eine Homepage erstellen zu lassen?

Es gibt im Kern vier Wege. Sie unterscheiden sich weniger im Ergebnis als darin, wann und wofür du bezahlst.

WegBauLaufendEigene Arbeit
Baukasten, selbst gebautdeine ZeitAbo des Anbietershoch
Freelancereinmaliges HonorarHosting, oft Wartungmittel
AgenturProjektbudgetHosting, Wartungsvertraggering
Bau gratis, Hosting zahlen0 €Hosting mit Pflegegering

Wenn du die Seite im Baukasten selbst baust, ist das streng genommen kein Erstellenlassen. Wir führen es trotzdem auf, weil es die Vergleichsgröße ist, an der viele Betriebe messen.

Wovon hängt der Preis ab?

Bei Freelancern und Agenturen bestimmen vier Dinge den Preis:

  1. Umfang. Wie viele Seiten, welche Funktionen wie Buchung, Shop oder Mehrsprachigkeit.
  2. Texte. Lieferst du die Texte selbst, oder werden sie geschrieben? Gute Texte sind oft der teuerste Teil.
  3. Gestaltung. Vorlage angepasst oder eigene Gestaltung.
  4. Nach dem Start. Sind Hosting, Updates und kleine Änderungen enthalten oder kommen sie extra?

Bei unserer Mutteragentur Smith & Victory kosten reguläre Website-Projekte je nach Umfang zwischen rund 1.000 und 24.000 €. Das zeigt, wie groß die Spanne allein bei einem Anbieter ist. Belastbare Durchschnittspreise für ganz Deutschland mit sauberer Methode haben wir nicht gefunden. Vorsicht bei Ratgebern, die einen Durchschnitt nennen, ohne zu sagen, woher er stammt.

Was muss in einem Angebot stehen?

Ein gutes Angebot beantwortet diese Fragen schriftlich:

  • Welche Seiten und Funktionen werden gebaut?
  • Wer schreibt die Texte, wer liefert Bilder?
  • Wie viele Korrekturrunden sind enthalten?
  • Was kostet das Hosting pro Jahr, und darf der Preis steigen?
  • Sind Updates und kleine Änderungen enthalten?
  • Wem gehören Quellcode, Texte und Gestaltung?
  • Wie lange läuft der Vertrag, und wie kündigst du?
  • Was passiert mit Domain und E-Mail?

Wenn eine dieser Fragen offen bleibt, frag nach, bevor du unterschreibst.

Welche Vertragsfallen werden teuer?

Die teuersten Überraschungen entstehen nicht beim Bau, sondern danach. Typische Muster:

  • Lange Laufzeiten. Zwischen Unternehmen sind sie erlaubt, weil die strengen Regeln für Verbraucherverträge laut § 310 BGB dort nicht gelten.
  • Nur ein einfaches Nutzungsrecht. Dann gehört dir die Seite nicht, und du darfst sie beim Wechsel nicht mitnehmen.
  • Preisanpassungsklauseln. Das Hosting wird jedes Jahr teurer.
  • Stundensätze für jede Kleinigkeit. Ein neues Foto oder geänderte Öffnungszeiten kosten jedes Mal Geld.
  • Domain auf den Dienstleister registriert. Dann hängt deine Adresse an ihm.

Wie lange dauert es?

Bei klassischen Projekten mit Briefing, Entwurf und Abstimmung vergehen oft mehrere Wochen, abhängig davon, wie schnell Texte und Bilder kommen. Es geht auch schneller: Bei unseren ersten 35 Projekten im Oktober 2026 stand die fertige Version mit Verwaltung in allen gelieferten Fällen innerhalb von 24 Stunden nach dem Ja, weil wir die Inhalte von der bisherigen Seite übernommen haben.

freeehouse ist der vierte Weg aus der Tabelle: Wir bauen deine Homepage von Hand, berechnen für den Bau nichts und verdienen am Hosting mit Pflege, das günstiger ist als dein heutiges. Quellcode und Inhalte gehören dir. Was es bei uns kostet

Häufige Fragen

Was kostet eine einfache Homepage?

Im Baukasten zahlst du laut Preisseiten ab etwa 12 bis 14 € pro Monat und baust selbst. Beim Freelancer oder bei der Agentur kommt ein einmaliges Honorar dazu, das stark vom Umfang abhängt.

Was kostet eine Homepage im Monat?

Die laufenden Kosten für Hosting, Domain und Pflege. Bei Baukästen sind das laut Preisseiten grob 144 bis 240 € im Jahr, bei Agenturen kommt oft ein Wartungsvertrag dazu.

Ist eine günstige Homepage unseriös?

Nicht automatisch. Entscheidend ist, wie der Anbieter Geld verdient und ob der Vertrag fair ist: Laufzeit, Preiserhöhungen und Eigentum an der Seite.

Muss ich Texte selbst liefern?

Das hängt vom Anbieter ab. Wenn du eine bestehende Seite hast, können Texte und Bilder übernommen und überarbeitet werden.

Quellen

  1. BGB § 309 Klauselverbote ohne Wertungsmöglichkeit, abgerufen 23.10.2026
  2. BGB § 310 Anwendungsbereich, abgerufen 23.10.2026
  3. Wix: Premiumpakete und Preise, abgerufen 23.10.2026
  4. Jimdo: Preise und Pakete, abgerufen 23.10.2026

Preise und Bedingungen der Anbieter ändern sich häufig. Maßgeblich ist, was in deinem Kundenkonto und im Vertrag steht. Dieser Artikel ist keine Rechtsberatung.

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