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Jimdo: Vor- und Nachteile für Betriebe

Für Jimdo sprechen der Sitz in Deutschland, eine einfache Bedienung und Preise inklusive Mehrwertsteuer ab 12 € pro Monat. Dagegen sprechen Grenzen bei Unterseiten und Gestaltung, dass sich die Seite nicht mitnehmen lässt und dass die Pflege bei dir bleibt.

Von Maurice, Team freeehouse · Stand 23.10.2026

Was spricht für Jimdo?

  • Anbieter aus Deutschland. Jimdo sitzt in Hamburg. Für viele Betriebe ist das bei Datenschutz und Ansprechpartner ein Argument.
  • Einfache Bedienung. Der Baukasten ist bewusst schlicht gehalten. Wer nur eine Visitenkarte im Netz braucht, ist schnell fertig.
  • Klare Preise. Laut Preisseite inklusive Mehrwertsteuer, ab 12 € pro Monat bei 12 Monaten.
  • Grundausstattung im Paket. HTTPS, Kontaktformular und Darstellung für Handys sind laut Preisseite in allen bezahlten Paketen enthalten.
  • Domain im ersten Vertragszeitraum kostenlos.

Was spricht gegen Jimdo?

  • Grenzen bei den Unterseiten. Laut Preisseite 10 im Paket Start und 50 in Grow. Wer jede Leistung auf eine eigene Seite stellen will, stößt schnell an die Grenze.
  • Wenig gestalterische Freiheit. Die Vorlagen sind einfach. Seiten in derselben Branche sehen sich oft ähnlich.
  • Kein Mitnehmen. Laut Jimdo-Hilfe ziehen Inhalte beim Domainumzug nicht mit. Ein Wechsel heißt Neubau.
  • Feste Laufzeiten. Pakete verlängern sich, die Kündigung muss laut Jimdo-Hilfe in der Regel einen Monat vor der Verlängerung eingehen.
  • Die Arbeit bleibt bei dir. Texte, Bilder, Aufbau und Aktualität.

Ist Jimdo gut für Google?

Jimdo bietet die Grundlagen: Seitentitel, Beschreibungen und eine Sitemap. Die Grenze liegt eher in der Struktur. Wer bei Google für mehrere Leistungen gefunden werden will, braucht für jede eine eigene, gut erklärte Seite. Mit 10 Unterseiten im Startpaket ist dafür wenig Platz. Wie Google lokale Betriebe einordnet, steht im Ratgeber Website bei Google finden lassen.

Für wen ist Jimdo richtig?

Für Einzelpersonen und kleine Betriebe, die eine einfache Seite selbst pflegen wollen und mit wenigen Unterseiten auskommen. Für Vereine, Hobbyprojekte und den Start in die Selbstständigkeit ist Jimdo eine ordentliche Wahl.

Weniger geeignet ist Jimdo, wenn die Website ein wichtiger Anfragekanal ist, du viele Leistungen erklärst oder schlicht keine Zeit für Pflege hast.

Was hören wir von Betrieben, die Jimdo verlassen?

Jimdo war im Oktober 2026 die Plattform, von der bei freeehouse die meisten Betriebe kamen: 12 der ersten 35. Häufige Sätze in den Gesprächen: Die Preise steigen, man habe gerade für zwei Jahre verlängert, und die Sorge um Domain und Postfach. Mehrere Kunden, nicht nur von Jimdo, wollten ihr bisheriges Aussehen behalten, nur moderner. Das ist bei einem Neubau problemlos möglich.

Es gibt auch Betriebe, die mit Jimdo sehr zufrieden sind und ihre Seite gern selbst gestalten. Für sie gibt es keinen Grund zu wechseln.

Wenn dir bei Jimdo Unterseiten, Zeit oder Aussehen fehlen: freeehouse baut deine Seite neu, auf Wunsch im bisherigen Look, und berechnet für den Bau nichts. Du zahlst nur das Hosting, günstiger als heute. Platz auf der Warteliste sichern

Checkliste: Bei Jimdo bleiben oder wechseln?

  1. Reichen dir 10 Unterseiten im Paket Start auf Dauer?
  2. Bist du mit dem Aussehen deiner Seite zufrieden, auch im Vergleich mit Mitbewerbern in deiner Stadt?
  3. Hast du Zeit, die Seite selbst aktuell zu halten?
  4. Ist deine E-Mail-Lösung geklärt, etwa über einen eigenen Anbieter?
  5. Brauchst du Funktionen, die Jimdo nicht bietet, etwa ein eigenes Buchungssystem oder Mehrsprachigkeit?

Wenn du die ersten vier Fragen mit Ja und die fünfte mit Nein beantwortest, gibt es wenig Grund zu wechseln.

Was sollte ich bei Jimdo verbessern, wenn ich bleibe?

  • Seitentitel und Beschreibung jeder Seite prüfen, mit Leistung und Ort.
  • Die wichtigste Leistung auf eine eigene Seite stellen.
  • Echte Fotos statt Vorlagenbilder verwenden.
  • Impressum und Datenschutzerklärung auf aktuelle Angaben prüfen, etwa den nicht mehr nötigen Link zur OS-Plattform.

Häufige Fragen

Ist Jimdo seriös?

Ja. Jimdo ist ein etablierter Anbieter aus Hamburg. Die Nachteile liegen im Baukastenmodell, nicht in der Seriosität.

Ist Jimdo DSGVO-konform?

Jimdo ist ein deutscher Anbieter und stellt Werkzeuge für Datenschutzerklärung und Cookies bereit. Ob deine Seite rechtssicher ist, hängt von deinen Inhalten und eingebundenen Diensten ab.

Warum wirken Jimdo-Seiten oft ähnlich?

Weil viele auf denselben Vorlagen beruhen und wenig gestalterische Freiheit bieten. Mit eigenen Fotos und klaren Texten lässt sich das abmildern.

Kann ich mit Jimdo einen Shop betreiben?

Ja, Jimdo hat Shop-Pakete. Für sehr große Sortimente mit vielen Zahlarten sind spezialisierte Shopanbieter meist besser geeignet.

Quellen

  1. Jimdo: Preise und Pakete, abgerufen 23.10.2026
  2. Jimdo Help: How do I transfer my domain to another host, abgerufen 23.10.2026
  3. Jimdo Help: How does subscription renewal work, abgerufen 23.10.2026
  4. Google Unternehmensprofil Hilfe: Lokales Ranking verbessern, abgerufen 23.10.2026

Preise und Bedingungen der Anbieter ändern sich häufig. Maßgeblich ist, was in deinem Kundenkonto und im Vertrag steht. Dieser Artikel ist keine Rechtsberatung.

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