Was gehört auf eine Website für Hebammen?
- Einzugsgebiet klar benannt, gern mit Orten, die du anfährst.
- Kapazität: Für welche Geburtsmonate du noch Anfragen annimmst. Ein Feld, das du selbst änderst, spart viele Absage-Mails.
- Leistungen: Schwangerenvorsorge, Wochenbettbetreuung, Stillberatung, Kurse, je nachdem, was du anbietest.
- Kurse mit Terminen, Ort, Preis und Anmeldung.
- Kosten: dass viele Leistungen von der Krankenkasse übernommen werden, und welche privat sind.
- Anfrageformular mit errechnetem Termin und Wohnort, ohne weitere Gesundheitsangaben als Pflicht.
Warum ist das Anfrageformular so wichtig?
Weil Hebammen viele Anfragen bekommen und schnell sehen müssen, ob sie passen. Ein Formular mit errechnetem Geburtstermin, Wohnort und gewünschter Leistung spart Hin und Her. Gesundheitsdaten sind nach Art. 9 DSGVO besonders geschützt. Frag deshalb nur ab, was du für die erste Antwort brauchst, und weise klar auf die Verarbeitung hin.
Was ist beim Werberecht zu beachten?
Auch für Hebammen gilt bei Gesundheitsbezug das Heilmittelwerbegesetz: keine Versprechen, keine Garantien. Beschreibe sachlich, was du anbietest und wie die Betreuung abläuft.
Was gehört ins Impressum?
Hebamme ist eine geschützte Berufsbezeichnung. Neben den Angaben nach § 5 DDG gehören bei reglementierten Berufen Berufsbezeichnung, Staat der Verleihung und die berufsrechtlichen Regelungen ins Impressum, gegebenenfalls auch die zuständige Aufsichtsbehörde. Dein Berufsverband hilft bei der genauen Formulierung.
Welche Seiten bauen wir meistens?
- Startseite mit Einzugsgebiet, Kapazität und Anfrage
- Leistungen in Schwangerschaft, Wochenbett und Stillzeit
- Kurse mit Terminen
- Über mich oder Team
- Häufige Fragen, etwa wann man sich melden sollte
- Kontakt, Impressum, Datenschutz
Was ist mit Kursanmeldungen?
Kurse lassen sich direkt auf der Website mit Terminen anzeigen, die du in deiner Verwaltung selbst pflegst. Anmeldungen kommen per Formular an. Nutzt du bereits ein Kurs- oder Buchungssystem, binden wir es ein.
Wir bauen deine Hebammen-Website kostenlos, mit Einzugsgebiet, Kapazitätsfeld und Kursterminen, die du selbst pflegst. Du zahlst nur das Hosting mit Pflege, günstiger als heute.
Was ist, wenn ich keine Kapazität mehr habe?
Dann schreib es klar auf die Startseite, mit dem Zeitraum, ab dem du wieder Anfragen annimmst. Verweise wenn möglich auf Hebammenlisten oder Vermittlungsstellen in deiner Region. Das ist für Eltern hilfreich und erspart dir viele Mails, die du absagen müsstest.
Welche Fragen stellen Eltern am häufigsten?
- Ab wann soll ich mich melden?
- Was zahlt die Krankenkasse?
- Kommst du auch zu uns nach Hause, und in welche Orte?
- Wann finden die nächsten Kurse statt, und wie melde ich mich an?
- Was ist, wenn ich dich kurzfristig erreichen muss?
Diese Fragen gehören in einen Bereich mit häufigen Fragen auf der Website.
Häufige Fragen
Wie früh melden sich Eltern bei Hebammen?
Oft sehr früh in der Schwangerschaft. Ein aktuelles Kapazitätsfeld auf der Website hilft beiden Seiten.
Kann ich Kurse selbst einstellen?
Ja, Termine und Texte pflegst du in deiner Verwaltung im Browser.
Welche Angaben darf ich im Formular abfragen?
Nur, was du für die erste Antwort brauchst, etwa errechneter Termin, Wohnort und gewünschte Leistung.
Brauche ich ein Impressum als Hebamme?
Ja, mit den Angaben nach § 5 DDG und den Angaben zum reglementierten Beruf.
Quellen
- DDG § 5 Allgemeine Informationspflichten, abgerufen 23.10.2026
- Art. 9 DSGVO, abgerufen 23.10.2026
- Heilmittelwerbegesetz § 3, abgerufen 23.10.2026
Preise und Bedingungen der Anbieter ändern sich häufig. Maßgeblich ist, was in deinem Kundenkonto und im Vertrag steht. Dieser Artikel ist keine Rechtsberatung.
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